Androgenetischer Haarausfall

Es handelt sich um eine konstante und oft deutliche Minderung von Qualität (Haardichte) und Quantität (Anzahl) der Haare. Dieser ist graduell und erblich bedingt. Davon betroffen sind eher Männer als Frauen. Haarausfall kann dabei von Schuppen und/oder fettiger Kopfhaut begleitet sein.

Klassifikation nach Hamilton

Betroffen sind 30% der etwa 30-jährigen Männer, 40% der etwa 40-jährigen Männer und bereits 85% der Männer im Alter von etwa 65 Jahren.

Androgenetischer Haarausfall ist erblich bedingt und das Ergebnis verschiedener Faktoren :

  • eine Schwächung des Gewebes, welches die Haarzwiebel umgibt und somit das Haarkapital schneller ausschöpft. Die Fähigkeit des Haares, sich während der Lebensspanne 25 Mal zu erneuern, wird dadurch beeinträchtigt. Der Lebenszyklus des Haares ist stark verkürzt (z.B. 6 Monate statt 3 bis 5 Jahre).
  • die genetisch vererbte Überempfindlichkeit der Haarwurzel gegen DHT, was durch ein Enzym (5-α-Reduktase) gebildet wird, führt zur Rückbildung der Haarzwiebel und zu Hypertrophie in den Talgdrüsen.
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